Das perfekte Gin Tasting – finde deinen Gin-Typ!

Das perfekte Gin Tasting – finde deinen Gin-Typ!

Gin Tastings sind in der Bar-Szene the thing to do! Mit allen Sinnen lernst du hierbei unterschiedliche Sorten des Wacholderdestillats kennen. Entdeckst die Geschmacksnoten der unterschiedlichen Botanicals und findest heraus, welcher Gin-Typ du bist. Wie eine Gin-Verkostung abläuft, worauf du dabei achten solltest und was es wirklich mit der Gurkenscheibe zum Gin auf sich hat, erfährst du hier.

Erstmal: have fun!

Ob Zuhause zu zweit, für Freunde, in deiner Bar oder deinem Fachhandel – bei einer Gin-Verkostung kommt es nicht auf den Ort oder die Personenanzahl an, sondern auf den Geschmackssinn. Also, welche Geschmacksrichtungen nehmen wir wahr und welche Aromen treten in den Vordergrund. Garniert mit Wissen über die Gin-Herstellung und die Gin-Arten soll das Tasting deinen Gästen helfen, die Qualität und das Aroma der Gins zu beurteilen. Der Weg dorthin ist vor allem: ein gin(n)liches Vergnügen!

Step 1: Vorbereitung – give me 5!

Für eine facettenreiche Verkostung solltest du aus allen Gin Sorten mindestens 5 wählen. Je einen London Dry, Dry Gin, SLOW Gin, New Western Dry Gin und Old Tom Gin. Als Reserve bieten sich ein Reserve Gin oder Aged Gin an. KAIZA5 ist ein New Western Dry Gin. Den Gin servierst du bei Raumtemperatur. Ausreichend Dry Tonic Water stellst du rechtzeitig kalt. Die passenden Verkostungs-Gläser für die Pur-Verkostung – im Fachsprech Nosing-Gläser genannt – fassen in etwa 3-4cl, sind leicht bauchig und laufen nach oben hin etwas schmaler zu. So sammeln sich die Aromen und lassen sich beim „Nosing“ optimal herausriechen. Für den Gin Tonic stellst du ganz nach Gusto große Longdrink-Gläser oder Copa-Gläser bereit. Eiswürfel nicht vergessen. Ready? Let`s taste!

Step 2: Pur-Verkostung – „Free your senses“

Den Anfang jeden Gin Tastings macht die Pur-Verkostung. Also: reiner Gin, sonst nichts. Bei 2-4 cl Gin im Glas können sich die Aromen deutlich präsentieren. Haben alle Gäste ein Glas, beginnt die Verkostung mit dem ...

  • Gin riechen: Die Gläser werden leicht geschwenkt. So können sich die Aromen noch mehr entfalten. Nun nähert sich die Nase dem Glas. Deine Gäste konzentrieren sich nur auf den Geruch, entdecken die feinen Noten der Botanicals und benennen sie. Habt ihr euch über diese erste sinnliche Erfahrung ausgetauscht geht’s an den ...
  • Gaumen: Hierfür reicht eine kleine Portion Gin im Mund. Am besten nur nippen und den Gin am Gaumen bewusst wahrnehmen. Dabei gleich den ersten Eindruck wiedergeben: fruchtig? Blumig? Wacholder-Note? Zu entdecken, dass die olfaktorische Wahrnehmung durch den Geruchssinn und die Wahrnehmung der Geschmacksknospen am Gaumen sehr unterschiedlich ausfallen kann ist: super-spannend!   
  • Wiederholen: Probiert nun denselben Gin noch 1- bis 2-mal, um weitere Wahrnehmungen zu entdecken! Es bleibt spannend!
  • Finish: Nach einigen Sekunden verfliegt der erste Eindruck im Mund. Im Abgang, also Nachgeschmack, kann der Gin noch weitere Aromen offenbaren. Übrigens: Ein langer Abgang ist ein Zeichen von hoher Qualität!

Step 3: Tasting mit Tonic – „dry one!“

Gin Tonic ist der Klassiker unter den Gin-Mix-Getränken. Seit einigen Jahren erlebt er eine wahre Renaissance und ist weltweit DAS (G)In-Getränk. Natürlich darf er auch beim Tasting nicht fehlen. Also: Auf die Gläser, fertig, Gin:

  • Unsere Empfehlung: Je trockener das Tonic Water, desto geringer der Zuckergehalt, desto besser schmeckst du den Gin. Das optimale Verhältnis ist 5cl Gin zu 15 cl Tonic Water – also 1:3. Cool dazu: große Eiswürfel. 

 

  • Garnisch/Garnitur: Gurkenscheiben passen nicht zu jedem Gin. Vielmehr soll das Garnisch die jeweiligen Botanicals aufgreifen, um die Aromen zu unterstreichen. Für ein stimmiges Gesamterlebnis eine den Botanicals ähnliche Garnitur verwenden. Strohhalme sollten nicht verwendet werden. Ausnahme: Ihr verwendet sehr kleine Zutaten als Garmisch, die beim Trinken stören.

 

  • KAIZA 5: schmeckt einfach fantastisch mit Fever-Tree Dry Tonic – das derzeit trockenste Tonic Water auf dem Markt! Limette oder Zitrone braucht ihr nicht, da KAIZA5 über ausreichend Säure verfügt. Passend zur Wacholderbeere servieren wir zum KAIZA5 Himbeeren als Garnisch. Also: keine Gurkenscheiben, keinen Strohhalm. 

Jetzt kann`s losgehen! Habt ihr an alles gedacht? Hier noch einmal unsere

Gin Tasting Checkliste

  • 5 Sorten Gin
  • Dry Tonic Water
  • Gurkenscheiben/ Garnisch
  • Eiswürfel
  • Limette/Zitrone
  • Nosing-Gläser
  • Gin Tonic Gläser
  • viel Spaß und vollen Genuss!